proJugend 3/20 - Ohne Gewalt, Halt! – Deeskalationsstrategien in der Gewaltprävention

30.11.2020

proJugend 3/20 - Ohne Gewalt, Halt! – Deeskalationsstrategien in der Gewaltprävention

Gewalt fällt nicht vom Himmel, Gewalt eskaliert. Was in einer handfesten Auseinandersetzung drastisch endet, hat vielleicht mit einer Unachtsamkeit begonnen. „Grundlos“ wird nie zugeschlagen, der subjektive Nutzen des Täters oder der Täterin lässt sich in der Regel im Schaffen von Aufmerksamkeit, in der Überwindung von Ohnmacht, im Erzeugen von Klarheit oder schlicht im Verarbeiten von Emotionen finden.
Deeskalation unterbricht die Spirale von gegenseitiger Verletzung, sie „nimmt in den Blick, was in mir und meinem Gegenüber lebendig ist“, um es mit dem Anliegen der Gewaltfreien Kommunikation auszudrücken.
Von Jörn Harms und Volkmar Abt lernen wir, dass Deeskalation bei der eigenen Haltung beginnt, im Verkörpern einer Autorität, die konsequent und wertschätzend zugleich ist. Jens Schikora und Ilona Hofmann zeigen auf, wie sich Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe auf aggressive bzw. gewalttätige Situationen vorbereiten können. Und Andreas Klär beschreibt, wie Fachkräfte im Saarland auf solch herausfordernde Momente vorbereitet werden.
Alex Bundschuh stellt in seinem Text dar, wie Kinder und Jugendliche eine gewaltfreie Selbstbehauptung lernen können. Von Robin Menges erfahren wir viel über Beziehungskompetenz. Und Lisa Walden erklärt uns, wie Deeskalation im Jugend-zentrum gelingen kann.
Allen Artikeln ist gemein, dass sie einen autoritativen Erziehungsstil vorstellen, der auf Klarheit und Zuwendung baut. Im Zusammenspiel von pädagogischer Führung und verstehender Einfühlung können Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule viel zur Deeskalation von Gewalt beitragen.

Die Zeitschrift proJugend 3/2020 ist zum Preis von 3,40 € (zzgl. Porto/Versand)
unter der Artikel-Nr. 30091 direkt zu beziehen bei:
Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V.
Fasaneriestr. 17, 80636 München
Tel.: 089/121573-11, Fax: 089/121573-99
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