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Migrationssensible Sexualpädagogik - SSG 317

29. - 30.03.2017 in Heilsbronn

Kurzbeschreibung

Wie die aktuelle BZgA-Studie zur Jugendsexualität zeigt, sind für viele Jugendliche mit Migrationshintergrund passende Ansprechpartner zu Fragen der Sexualität nicht leicht zu finden.

Junge Flüchtlinge, die aktuell nach Deutschland kommen, tun sich mit dem in ihrer Heimat tabubesetzten Thema oft noch schwerer. Das Wissen um körperliche Zusammenhänge und Sexualität ist kaum vorhanden. Dazu müssen sie sich in der neuen Mehrheitskultur zurechtfinden, deren scheinbar sexualisierter Alltag in krassem Widerspruch zur Herkunftskultur steht.

Deshalb kommt der interkulturellen Sexualpädagogik in Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe besondere Bedeutung zu. Migrationssensible Sexualpädagogik zielt neben grundlegenden Aspekten der sexuellen Bildung auf gegenseitigen Respekt und Empathie. Diese, zusammen mit der Reflexion der eigenen Identität, sind Voraussetzungen einer selbstbestimmten Sexualität - und helfen, ungewollte Grenzverletzungen zu vermeiden.

 

Zeit
Mittwoch,     29. März 2017, 11-18 Uhr
Donnerstag, 30. März 2017,  9-16 Uhr

Seminarort
Religionspädagogisches Zentrum, Abteigasse 7, 91560 Heilsbronn

Zielgruppe
Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere der Jugendsozialarbeit an Schulen und der (teil-)stationären Jugendhilfe, der Jugendmigrationsdienste o.ä. aus Bayern, die idealerweise Jugendliche über einen längeren Zeitraum begleiten.