Glücksspielsuchtprävention




Das Glücksspiel ist kein neues Phänomen. Über alle Epochen und Religionen hinweg findet man Hinweise auf die zentrale Bedeutung des Glücksspiels und die damit verbundenen Probleme.
Neu sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen unter denen Glücksspiel stattfindet. In Zeiten der materiellen Verunsicherung, in Zeiten, in denen Werbung und Medien Möglichkeiten suggerieren und Begehrlichkeiten wecken, gewinnen Glücksspiele eine neue Faszination.
Neu ist auch die hohe Verfügbarkeit von Glücksspielen, in Kneipen und Dönerbuden, in 24-h-Spielotheken und Autobahnraststätten, in Hinterzimmern und im Internet.
Zwar sind Glücksspiele für Unter-18-Jährige grundsätzlich verboten, allerdings kann der vorherige Kontakt oft nicht wirksam verhindert werden.
Um so wichtiger ist es, dass Kinder und Jugendliche lernen sich mit dieser Gefährdung kritisch auseinander zu setzten, dass wir sie in ihrem permanenten Ringen nach Wissen und Selbstständigkeit gezielt unterstützen.
Ihnen hierbei im Bereich der Glücksspielsuchtprävention behilflich zu sein, sieht die Aktion Jugendschutz als eine wesentliche Aufgabe an.

Angebote
  • Beratung und Fortbildung von pädagogischen Fachkräften und Multiplikatoren 
  • die Erstellung und der Vertrieb von praxisorientierten Materialien für den Einsatz in Jugendarbeit, Jugendhilfe und Schule 
  • die Erstellung und der Vertrieb von praxisorientierten Materialien für Eltern 
  • die Erstellung und der Vertrieb von praxisorientierten Materialien für Jugendliche

Schwerpunkte sind

  • das Bewusstsein über mögliche Gefahren des Glücksspiels zu fördern 
  • Glücksspielspezifische Aspekte in bewährte Programme der Suchtprävention zu implementieren 
  • neue Materialien zu entwickeln und zu veröffentlichen

Finanziert wird das Referat von der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern

Materialien

 

 

Kontakt

Informationen und Fachberatung zur Prävention gegen Glücksspielsucht auf Anfrage:

Daniel Ensslen, Dipl. Sozialpädagoge (FH)
Tel: 089/ 12 15 73-19, (Mo - Do)
Email